Algerien - Kombination Kameltrekking Issandilen mit Expedition im Tassili Tadrart.

5 Tage Kameltrekking von Djanet bis Issandilen und Expedition mit Geländewagen im Tassili Tadrart. 15 Tage

Höhepunkte:

Die Besonderheit der Natur und das Eintauchen in die traumhafte Saharalandschaft machen diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Es ist schon ein erhabenes Gefühl, wenn wir die Sahara vom Rücken eines Dromedars betrachten. Die Kombination einer Wanderreise mit und ohne Kamel und Geländewagen bietet vielfältige Eindrücke einer bezaubernden Landschaft, ein Naturerlebnis, das seinesgleichen sucht und eine Begegnung mit den Menschen und Tieren, die hier leben. Entdecken Sie mit uns die Tassili n’Ajjer und Tadrart mit riesigen Felsbögen, steil aufragenden Türmen aus Sandstein, prähistorischen Felsbildern und unzähligen Sanddünen. Diese Reise beginnt und endet in der Oase Djanet am Gebirgszug Tim Beur, mit Palmengärten, Cafés und Markt.

Tourverlauf:

1. Tag: Anreise: Flug von Frankfurt via Algier nach Djanet. Ankunft nachts. Unser Cap Sahara Team erwartet Sie bereits am Flughafen. Übernachtung in der Umgebung von Djanet.


2. Tag: Djanet - Beginn Kameltrekking

Am Morgen sind wir in Djanet, der Perle der Oasen, die rund 2300 Kilometer südöstlich von Algier entfernt ist. Wir fahren mit den Geländewagen zum Treffpunkt der Führer und den

3.,4.,5.,6.,7. Tag: Im Tassili n’Ajjer

Während der nächsten 4 Tage lernen wir die eleganten Kamele der Tuareg kennen. Nach kurzer Zeit haben Sie sich mit ihrem Mehari angefreundet und erkennen es wieder, wenn die Tiere am Morgen nach der selbständigen Futtersuche zum Übernachtungsplatz geführt werden. Abwechselnd wandern und reiten wir gemütlich und genießen die großartige Natur vom erhöhten Sitzplatz auf dem Teriqsattel, der einen einmaligen Überblick über die Landschaft gestattet. In Tikoubaouène bestaunen wir den natürlichen Torbogen. Das intensive Erleben der Wanderung vom Rücken des Meharis wirkt beruhigend und entspannt. Auf dem Wüstenschiff gleiten wir über die Sandwellen und übernachten dort, wo die Tiere genügend zu fressen finden. Durch die engen Schluchten im Oued Issendilène wandern wir zu Fuß an blühenden Oleanderbüschen, Akazien und Tamarisken entlang. Die Tage

8. Tag: Rückfahrt nach Djanet

Wir verabschieden uns von den Führern und den Kamelen und fahren nach Djanet zurück.

9. Tag: Djanet – Tadrart

Mit den Geländewagen setzen wir unsere Reise in das Tassili Tadrart fort. Die Landschaft ändert sich wieder, die Berge rücken auf beiden Seiten näher an die Straße heran, dann treten sie wieder zurück und geben den Blick auf eine Ebene frei. Übernachtung an den Sanddünen am Eingang des Oued In Djaren.

10.,11.,12.,13. Tag: Im Tassili Tadrart

Die Sahara ist so abwechslungsreich, dass uns nie langweilig wird. Hier eine unbekannte Pflanze, dort ein vorher nie gesehenes Tier. Vom Kamelrücken wird die Landschaft anders wahrgenommen, als vom Geländewagen aus, der allerdings langsam fährt, so dass der Genuss der Reise und die Eindrücke intensiv bleiben.

Abenteuerlich wird es beim Überqueren von Sanddünen. Müht sich der Fahrer gerade noch ab auf den Kamm der Düne ohne einsanden zu klettern, geht es nun in vollem Schwung hinunter ins Tal und zum Übernachtungsplatz; eingebettet in unzähligen kleinen, samtweichen Sandhügeln am Moul n’Aga, dem Felsturm mit dem Kopf einer Kamelstute.

Schon am nächsten Tag wartet eine neue Region darauf, entdeckt zu werden. War der Sand vorher hellgelb, fast weiß, wird er heute immer dunkler, bis uns ein intensives Bordeauxrot entgegenleuchtet, das auf einem kräftigen Orange gestreut wurde. Wir nähern uns Tin Merzouga.

Eine fast dramatisch wirkende Bergspitzenkulisse begleitet uns beim Durchfahren des Tassili Tadrart. Jede Zacke ist anders, meint man gerade den Tafelberg Kapstadts gesehen zu haben, stellen wir uns im nächsten Moment eine nubische Pyramide vor oder auch ein europäisches Schloss. Eine Felssäule ähnelt dem Weltpokal im Fußball, die andere einem Igel, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Überall im Tassili Tadrart treffen wir auf Spuren von Leben in der Sahara. Unbewohnt, leer ? - mitnichten, aber heute schwer vorstellbar. Die frühen Bewohner dieser Region haben ihre Tiere auf Felsen gebannt, sei es als Gravuren, sei es als Malereien, die sogar zwei- und mehrfarbig wiedergegeben wurden. Wir entdecken rot-weiß gemalte Rinder oder die rot gepunktete liegende Giraffe in den Höhlen im Tal von In Djaren. Eine Vielzahl von prähistorischen Felsgravuren von Elefanten, Kühen und Giraffen sind fast in Lebensgröße dargestellt. Es gäbe noch so viel zu sehen, doch die letzte Nacht im Tassili Tadrart ist angebrochen.

14. Tag: Djanet

Zügig erreichen wir heute Djanet. Die Häuser schmiegen sich an den Berghängen des Tassili n’Ajjer, im Tal stehen tausende Palmen in der Oase und die Datteln werden im nahen Souk verkauft. Wir nehmen uns die Zeit, um im Ort zu Bummeln und Souvenirs zu kaufen. Am späten Nachmittag fahren wir zum Oued Terharhart und bestaunen die Gravuren der berühmten „La Vache qui pleur“.

15. Tag: Rückflug Am frühen Morgen, Rückflug über Algier nach Frankfurt.

Änderungen im Tourverlauf möglich.